Donnerstag, 19. November 2009
Wer braucht denn einen Bürgerssal Neuenheim?
So ein Quatsch: ein moderner Neubau mit einem "Bürgersaal" auf dem Marktplatz in Neuenheim! Niemand braucht diesen Saal, es existieren ausreichend Säle und Räumlichkeiten zur öffentlichen Nutzung in Neuenheim: In der Luther-Kirchengemeinde, im Seniorenzentrum und, und, und.
Von den Gastronomen mal ganz abgesehen, die oft nur wenig Auslastung haben und zukünftig auch noch mit ansehen sollen, wie im Bürgersaal ihre Kundschaft isst und trinkt, bewirtet von Vereinen, die keinerlei Steuer zahlen, aber in einem vom Steuerzahler gebauten Haus billig bewirten können.
Im November 2007 sind die schwachsinnigen Pläne der Stadtverwaltung von hunderten Neuenheimern bei einer Versammlung abgeschmettert worden: Eine Watsche erster Güte für OB Würzner, von der ere sich zwei Jahre lang erholen musste.
Und jetzt kommt der Entwurf schon wieder auf die Tagesordnung, leicht geändert, aber genauso unsinnig. (Montag, 30.11.2009, 18:30 Uhr, Turnhalle in der Mönchhofschule, Mönchhofstraße 22) Zwei Jahre lang hat man verzweifelt herumgefragt, ob nicht irgendwer vielleicht doch so einen Saal gebrauchen könnte. Und schließlich hat der OB dann auch ein paar eigennützige Grüppchen gefunden, die das Geschenk annehmen würden. Aber was hat der Büger davon?
Der schönste und idyllischte Platz Heidelbergs, eben der Neuenheimer Marktplatz, würde endgültig verschandelt, viel Geld rausgeworfen und nichts gewonnen. Was soll das, wer außer dem Klüngel-Stadtteilverein will das? Geldverschwendung pur, hat die Stadt Heidelberg zuviel davon?
Und dass sich die Verwaltung am 30.11. noch dafür feiern lassen will, dass sie beim neuen Konzept sogar einen Spielplatz vorgesehen hat, ist purer Sarkasmus. Bei dem alten Entwurft hatte man vor zwei Jahren den hervorragend angenommenen Spielplatz ersatzlos wegfallen lassen, ein Grund für die vehemente Ablehnung des Projektes durch die Bürger. Jetzt plant man einen Ersatz-Spielplatz ein, und will sich dafür feiern lassen - ein Witz!
Infos zum alten Entwurf (hat 14.000 Euro gekostet!) unter http://www.akbw.de/architektur/buergersaal-neuenheim/artikel_3600.htm
Von den Gastronomen mal ganz abgesehen, die oft nur wenig Auslastung haben und zukünftig auch noch mit ansehen sollen, wie im Bürgersaal ihre Kundschaft isst und trinkt, bewirtet von Vereinen, die keinerlei Steuer zahlen, aber in einem vom Steuerzahler gebauten Haus billig bewirten können.
Im November 2007 sind die schwachsinnigen Pläne der Stadtverwaltung von hunderten Neuenheimern bei einer Versammlung abgeschmettert worden: Eine Watsche erster Güte für OB Würzner, von der ere sich zwei Jahre lang erholen musste.
Und jetzt kommt der Entwurf schon wieder auf die Tagesordnung, leicht geändert, aber genauso unsinnig. (Montag, 30.11.2009, 18:30 Uhr, Turnhalle in der Mönchhofschule, Mönchhofstraße 22) Zwei Jahre lang hat man verzweifelt herumgefragt, ob nicht irgendwer vielleicht doch so einen Saal gebrauchen könnte. Und schließlich hat der OB dann auch ein paar eigennützige Grüppchen gefunden, die das Geschenk annehmen würden. Aber was hat der Büger davon?
Der schönste und idyllischte Platz Heidelbergs, eben der Neuenheimer Marktplatz, würde endgültig verschandelt, viel Geld rausgeworfen und nichts gewonnen. Was soll das, wer außer dem Klüngel-Stadtteilverein will das? Geldverschwendung pur, hat die Stadt Heidelberg zuviel davon?
Und dass sich die Verwaltung am 30.11. noch dafür feiern lassen will, dass sie beim neuen Konzept sogar einen Spielplatz vorgesehen hat, ist purer Sarkasmus. Bei dem alten Entwurft hatte man vor zwei Jahren den hervorragend angenommenen Spielplatz ersatzlos wegfallen lassen, ein Grund für die vehemente Ablehnung des Projektes durch die Bürger. Jetzt plant man einen Ersatz-Spielplatz ein, und will sich dafür feiern lassen - ein Witz!
Infos zum alten Entwurf (hat 14.000 Euro gekostet!) unter http://www.akbw.de/architektur/buergersaal-neuenheim/artikel_3600.htm
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