Freitag, 20. November 2009
Zufall oder Betrug: Plötzlich war das "Schlosshotel" abrissreif
Wer hätte das gedacht: Zuerst sollte die Bausubstanz des alten Schlosshotels auch beim Bau der Luxuswohnungen erhalten und restauriert werden, dann stellte der Bauherr überraschend fest, dass man leider doch alles abreißen müsse, da baufällig. So ein Pech!
Der unglaubliche Vorgang rund um diesen neuen Schandfleck für das Heidelberg-Panorama hat System. Auch andere Projekte, wie die Gründerzeit-Villa an der Bergstraße in Neuenheim, wurden nach dem gleichen Prinzip sturmreif geschossen.
Auch hier wurde vom Investor ein altes, als stark restaurierungsbedüftig bekanntes Gebäude erworben, um dann wenig später "überraschend" festzustellen, dass die Wände feucht sind und man die historische Villa abreißen müsse. "Mit einer Restaurierung der bestehenden Bausubstanz könne man hier kein Geschäft beim späteren Verkauf der Wohnungen machen". Man muss sich das mal vorstellen: Ein Profi-Investor kauft für Millionen ein altes, baufälliges Objekt und behauptet nachher, er hätte nicht gewusst, in welchem Zustand das Objekt war. Das ist nicht blöd, sondern unverschämt, die Öffentlichkeit so verarschen zu wollen.
Noch frecher ging's dann beim Projekt Schlosshotel zu. Hier ist einer der größten und erfahrensten Baukonzerne (Hochtief) der Bauherr. Schade, dass dieser DAX-Konzern mit zehntausenden Mitarbeitern keinen Bauingenieur im Haus hat, die einen Altbau auf seinen Zustand beurteilen können...
Hier müssen wir von SOS Heidelberg natürlich weiter fragen: Wer trägt denn die Verantwortung dafür, dass in beiden Fällen (und weiteren, wie z.B. Möchhofstraße und Lutherstraße in Neuenheim, 2005) nachträglich Abrissgenehmigungen für denkmalgeschützte Gebäude erteilt wurden? So eine als "Versehen" getarnte Frechheit von Bauunternehmen und gierigen Investoren darf doch eine Stadtverwaltung nicht nachträglich noch belohnen!
Und im nächsten Schritt stellt sich die Frage, weshalb die Verantwortlichen der Stadt solche indiskutablen Abrissgenehmigungen erteilen. Wer hat welche Vorteile davon? Wird hier noch jemand anderes belohnt?
Wir bleiben dran und werden mal nachschauen, welche Namen in diesem Zusammenhang wo auftauchen. Vielleicht ergänzt der ein oder andere Blogger hier auch mal die Recherche?
Der unglaubliche Vorgang rund um diesen neuen Schandfleck für das Heidelberg-Panorama hat System. Auch andere Projekte, wie die Gründerzeit-Villa an der Bergstraße in Neuenheim, wurden nach dem gleichen Prinzip sturmreif geschossen.
Auch hier wurde vom Investor ein altes, als stark restaurierungsbedüftig bekanntes Gebäude erworben, um dann wenig später "überraschend" festzustellen, dass die Wände feucht sind und man die historische Villa abreißen müsse. "Mit einer Restaurierung der bestehenden Bausubstanz könne man hier kein Geschäft beim späteren Verkauf der Wohnungen machen". Man muss sich das mal vorstellen: Ein Profi-Investor kauft für Millionen ein altes, baufälliges Objekt und behauptet nachher, er hätte nicht gewusst, in welchem Zustand das Objekt war. Das ist nicht blöd, sondern unverschämt, die Öffentlichkeit so verarschen zu wollen.
Noch frecher ging's dann beim Projekt Schlosshotel zu. Hier ist einer der größten und erfahrensten Baukonzerne (Hochtief) der Bauherr. Schade, dass dieser DAX-Konzern mit zehntausenden Mitarbeitern keinen Bauingenieur im Haus hat, die einen Altbau auf seinen Zustand beurteilen können...
Hier müssen wir von SOS Heidelberg natürlich weiter fragen: Wer trägt denn die Verantwortung dafür, dass in beiden Fällen (und weiteren, wie z.B. Möchhofstraße und Lutherstraße in Neuenheim, 2005) nachträglich Abrissgenehmigungen für denkmalgeschützte Gebäude erteilt wurden? So eine als "Versehen" getarnte Frechheit von Bauunternehmen und gierigen Investoren darf doch eine Stadtverwaltung nicht nachträglich noch belohnen!
Und im nächsten Schritt stellt sich die Frage, weshalb die Verantwortlichen der Stadt solche indiskutablen Abrissgenehmigungen erteilen. Wer hat welche Vorteile davon? Wird hier noch jemand anderes belohnt?
Wir bleiben dran und werden mal nachschauen, welche Namen in diesem Zusammenhang wo auftauchen. Vielleicht ergänzt der ein oder andere Blogger hier auch mal die Recherche?
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Genau! Und die RNZ als einzige Lokalzeitung schweigt dazu. Obwohl in der Redaktion bekannt ist, was hier gelaufen ist und wer profitiert hat.
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